Alles zum Thema Website erstellen lassen

Egal, ob es sich um eine WordPress Website, ein anderes Content Management System (kurz CMS, das heißt eine Website, die man ohne Programmierkenntnisse anpassen kann) oder eine statische Website handelt: Es gibt ein paar wesentlich Dinge, die Sie beim Website erstellen beachten müssen. Wir haben versucht, diese auf so wenig Punkte wie möglich, aber so viele wie nötig, herunterzubrechen. Diese Anleitung gilt natürlich großteils auch für Webshops.

1. Website erstellen – Planung, Konzeption, Inhalt & (Responsive) Design

Eine gute Planung ist die Basis für jedes erfolgreiche Projekt. Die vier Bereiche Planung, Konzeption, Inhalt und Responsive Design gehören in eine Gruppe, da jeder Bereich in den anderen greift.

Responsive Design steht für Websites, die auf jedem Gerät (Smartphone, Tablet, PC) optimal dargestellt werden. Um es kurz machen: Ohne diese Funktion geht heute nichts mehr. Seit November 2016 verfolgt Google den „Mobile First“-Ansatz und wertet Websites ab, die nicht für Handy & Co. optimiert sind.

Überlegen Sie zuerst, was Sie präsentieren wollen und wie Sie das am Besten umsetzen können. Wer ist Ihre Zielgruppe? Gibt es ein Corporate Design, das einzuhalten ist? Soll die Website eher graphisch oder textlastig sein? Ist Ihnen ein gutes Design wichtiger als eine gute Indexierung durch Suchmaschinen? Für Suchmaschinen ist das geschriebene Wort wichtig. Gerade im graphischen oder künstlerischen Bereich ist es allerdings oft schwer, Kunden davon zu überzeugen auf längere Texte zu setzen. Wir raten Ihnen dennoch, die Texte mindestens genauso ernst zu nehmen, wie die Bildwelt. Gerade kleinere Unternehmen tendieren dazu, Texte entweder schnell runterzutippen, oder den Dienstleister, der die Website erstellt, damit zu beauftragen. Nehmen Sie sich im Vorfeld die Zeit, Ihr Angebot bestmöglich zu beschreiben. Sehen Sie sich an, wie Ihre Mitbewerber Ihre Website erstellen lassen, aber kopieren Sie sie nicht. Heben Sie sich ab!

Sind alle Inhalte geklärt, geht es an die Konzeption. Wie soll die Struktur der Website sein? Wie soll der User auf der Website navigieren? Gibt es ein Standard-Menü, oder möchten Sie etwas Ausgefallenes? Möchten Sie mit einem Baukastensystem arbeiten? Kann das von Ihnen ausgewählte System alles, was Sie brauchen? – Auch zukünftig? Es macht keinen Sinn, während des Projekts das System/CMS zu wechseln und von vorne beginnen zu müssen.

Wichtig: Viele Baukastensysteme sind in ihrer Funktionalität stark eingeschränkt und andere sichern sich dabei das Copyright an Ihren Inhalten. Das ist ein absolutes No-Go und oft rechtlich problematisch, wenn Sie im Kundenauftrag handeln oder selbst nur eingeschränkte Nutzungsrechte haben. Lesen Sie unbedingt die AGB des Anbieters, bevor Sie eine Website erstellen lassen, denn gerade die großen und bekannten Systeme arbeiten mit solchen Mitteln. Denken Sie daran: Wer nichts oder wenig zahlt, zahlt mit seinen Daten. Suchen Sie sich einen Partner, der Sie nicht von (s)einem System abhängig macht. Bei Baukästen sind Sie das zu 100%. Auch viele Dienstleister bieten eigene Systeme an, die einen späteren Wechsel unmöglich machen. Oft sind das gerade bekannte Unternehmen, die Sie zuerst mit günstigen Preisen anlocken und danach für immer an sich binden. Wir von FoxxBase setzen auf die Open Source Software WordPress, bei der Sie stets flexibel und unabhängig bleiben.

2. Website gestalten – Lesbarkeit, Barrierefreiheit & Suchmaschinen­optimierung

Diese drei Punkte passen auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammen. Richtig? Falsch. Die Zeiten der Suchmaschinentricks sind vorbei. Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist keine Geheimwissenschaft mehr. Alles was zählt sind Inhalte. Gute Inhalte. Google hat jeweils 2011 und 2012 ein Update seines Algorithmus gemacht, welcher Texte auf Inhalt, Qualität und Lesbarkeit analysiert und gleichzeitig Trickserei bestraft. Content is king. Geschriebene Inhalte sind wichtig, diese Tatsache kann man nicht oft genug hervorheben. Die Texte müssen Ihr Angebot perfekt beschreiben. Gleichzeitig müssen sie gut lesbar sein. Achten Sie auf die Schriftart und Schriftgröße. Gerade unter Designern war es eine Zeit lang Mode, alles klein zu schreiben. Tun Sie das nicht, es erschwert die Lesbarkeit und frustriert Ihre User. Achten Sie auf die Schriftgröße, auch im Internet werden die Nutzer immer älter. Vergessen Sie nicht darauf, dass Ihre Website auch für Smartphones und Tablets optimiert sein muss, da Sie sonst eine schlechtere Platzierung bei Suchmaschinen bekommen.

Auch Ihre Bilder müssen angepasst werden, um das bestmögliche Suchmaschinenranking zu erzielen. Die Formate müssen passen, die Qualität sollte so gut wie nötig und die Bildgröße (in kB) so klein wie möglich sein. Auch hier muss man die Ladegeschwindigkeit und die Gesamtgröße der Website im Auge behalten. Dieser Bereich beeinflusst den Qualitätsfaktor Ihrer Website und ist somit nicht unwesentlich beim Ranking. Ein guter Anbieter kümmert sich neben Ihren Texten auch um die korrekte Bezeichnung Ihrer Bilder, was auch der Barrierefreiheit dient. Blinden Menschen wird der Inhalt Ihrer Website vorgelesen. Je besser Bilder beschrieben sind, desto besser ist das Erlebnis für Ihre Besucher. Gleichzeitig optimiert diese Maßnahme Ihr Ranking bei den gängigen Suchmaschinen. Diese können Inhalte zwar mittlerweile schon ganz gut analysieren, mögen aber schriftliche Beschreibungen trotzdem sehr gerne. Nehmen Sie sich die Zeit, vernünftige Texte zu schreiben, auch wenn das Verfassen selbiger oft länger dauert, als die Erstellung der Website selbst. Wenn Sie es nicht können, lassen Sie sich beraten. Aber: Verlieren Sie sich nicht zu sehr in Details. Irgendwann sollte auch mal Schluss sein und Ihre Website muss online gehen, um gelesen werden zu können.

3. Website optimieren – Usability

Der Punkt Usability liegt uns besonders am Herzen, da er immer wieder belächelt wird beziehungsweise vielen Personen nicht einmal bekannt ist. Worum geht es also? Ein Button muss als Button erkennbar sein, genauso wie ein Link als Link. Hellgelber Text auf weißem Hintergrund ist eine genauso schlechte Idee, wie dunkelgrauer Text auf schwarzem Hintergrund. Leider sind derzeit hellgraue Schriften auf weißem Hintergrund angesagt. Lassen Sie die Finger davon! Nochmals zum Thema Barrierefreiheit: Gar nicht wenige Menschen sind farbenblind. Ihr Design muss auch in Schwarzweiß funktionieren, erst dann ist es wirklich gut. Achten Sie auf die Kontraste. Noch wichtiger ist das Thema Usability im eCommerce (bzw. mCommerce = mobile Commerce), also bei Webshops. Hier geht es direkt und unmittelbar um bares Geld. Der Shop muss „narrensicher“ sein. Jeder Punkt sollte für sich selbst sprechen. Im Idealfall ist ein grüner Button positiv besetzt („weiter“, „ok“, etc.) und ein roter Button negativ („abbrechen“, „zurück“, etc.). Lassen Sie die Website oder den Shop von unbefangenen Bekannten testen und nehmen Sie deren Kritik ernst.

4. Website erstellen – Programmierung, Qualität & Skalierbarkeit

Wieder drei Punkte, bei denen es aus unserer Sicht Sinn macht, sie zusammenzufassen. Programmierung und Qualität zum Beispiel, vermischen sich auch mit zwei anderen Punkten: Usability und Suchmaschinenoptimierung. Ist Ihre Website sauber erstellt und lädt schnell, ist die Absprungrate Ihrer Besucher weit geringer. Das ist nicht nur, aber auch bei Webshops ein wichtiger Aspekt, wo häufig neue Seiten geladen werden.

Weiters beeinträchtigt auch die Ladegeschwindigkeit (Page Speed) Ihr Ranking bei den gängigen Suchmaschinen und zwar in einem größeren Ausmaß, als Sie sich das vielleicht vorstellen können. Eine gute Website wird unter 2 Sekunden geladen, dauert das Aufrufen der Seite länger als 4 Sekunden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihre Besucher abspringen. Denken Sie an die Zukunft! Wollen Sie vielleicht Erweiterungen auf Ihrer Website? Eine Diashow, Produktbeschreibungen oder einen Webshop? Planen Sie diese Dinge von Anfang an mit ein und besprechen Sie sie mit Ihrem Dienstleister oder Programmierer. Ein Relaunch ist kostspielig & aufwendig.

5. Website absichern – Rechtliches

Rechtliche Fragen beginnen schon früher als man denkt: Dürfen Sie den gewählten Domainnamen verwenden? Wie steht es um die verwendeten Bilder und Texte? Stichwort „Urheberrecht“. Vergessen Sie nicht auf ein vollständiges Impressum:

Für Österreich: Link Österreich

Für Deutschland: Link Deutschland

Laut dem österreichischen E-Government-Gesetz vom 1. Jänner 2008 müssen alle behördlichen Internet-Auftritte in Österreich für behinderte Menschen ohne Einschränkungen zugänglich sein. Im privatwirtschaftlichen Bereich wird das durch das Bundes-Behindertengesetz geregelt. Die Tatsache, dass sich kaum jemand daran hält, bedeutet nicht, dass man das Gesetz ignorieren sollte. Dann wäre da noch die EU-Richtlinie zu sogenannten „Cookies“, die fast jede Website nutzt. Wie bereits unter Punkt 1 erwähnt, gibt es Baukastensysteme, die mit dem Deutschen- / Österreichischen- / Europäischen Recht nicht 100% konform sind. Prüfen Sie dazu die AGB der jeweiligen Anbieter.

6. Website launchen – Rollout

Im Idealfall wird Ihre Website in einer Testumgebung, jedoch auf dem Server erstellt, auf dem danach auch die finale Website liegt. Damit kann man etwaige Überraschungen ganz gut eindämmen. Ist alles fertig, wird die Testseite auf mehreren Systemen getestet (Cross-Browsertests). Windows PCs, MACs, Tablets, Smartphones und diverse Browser wie Chrome, Firefox, Safari, alles wird durchgecheckt. Manchmal muss man danach noch das eine oder andere ändern oder anpassen. Möchten Sie selbst auch Inhalte anpassen, ist eine Einschulung nötig. Es muss je nach CMS ein Benutzer angelegt werden, der idealerweise zwar Inhalte ändern, aber nichts Gröberes anstellen kann.

Wenn nun alle Inhalte auf jedem Gerät optimal ausgegeben werden und alles fertig ist, wird die Website von der Testumgebung in die Echtumgebung geklont bzw. migriert. Die Testumgebung bleibt vorerst weiterhin bestehen, um eventuelle Änderungen zu prüfen. Nun werden alle Tests nochmal mit der „echten“ Website durchgeführt, mit unterschiedlichen Endgeräten und Browsern. Fertig!

7. Website erstellen lassen – Wartung, Support & Partner

Fertig? Fast.

Wichtig ist die Wahl eines guten Partners für Ihr Web-Projekt. Mit dem Wissen der oben angeführten Punkte sind Sie gut ausgerüstet, um eventuelle Dienstleister auf Herz und Nieren zu prüfen und schnell die Spreu vom Weizen zu trennen. Der Sohn des Cousins vom Nachbarn, der in der Schule gerade „Programmieren“ lernt, ist für Ihr Projekt vermutlich nicht die erste Wahl. Wenn Ihre Website auf einem CMS basiert, sollte diese gelegentlich upgedatet werden. Vielleicht möchten Sie außerdem regelmäßige Backups machen. Ihr Partner sollte daher auch zukünftig verfügbar sein und das für Sie machen. Wir von FoxxBase bieten ganzheitlichen Service beim Website erstellen und übernehmen auch gerne die Nachbetreuung Ihres Projektes.

Wie bereits im ersten Punkt erwähnt: Suchen Sie sich einen Dienstleister, der Sie nicht anhängig macht! Engagieren Sie jemanden, der neben seiner Kompetenz auch zuverlässig und Ihnen sympathisch ist. Da Sie sich oft mit einander austauschen werden, sollte Ihr Dienstleister ähnlich wie Sie ticken, denn auch nach Abschluss des Projekts wird es immer wieder Fragen oder Änderungswünsche geben.

Das ist das Ende, oder? Na ja, da wäre noch ein zusätzlicher Punkt zu beachten:

8. Website erfolgreich machen – Marketing & Social Media

(Online) Marketing ist ein wesentliches Thema, wenn Ihre Website fertig und online ist. Irgendwie muss sie gefunden und gesehen werden. Es können ein paar Wochen bis Monate vergehen, bis Sie durch die gängigen Suchmaschinen gefunden werden. Für die ist nämlich unter anderem auch das Seitenalter relevant. Haben Sie einen Newsletter? Dürfen Sie Ihren Kunden Mails schicken? Wenn ja – informieren Sie sie! Im Idealfall bieten Sie auf Ihrer Website Inhalte, die für Ihre Kunden interessant sind.

Natürlich schreiben Sie Ihre Website URL auch auf Ihre Visitenkarten und in Ihre E-Mail Signatur. Vielleicht kennen Sie außerdem ein paar Website-Betreiber oder Blogger, die Ihre Website verlinken oder jemanden, der Ihren Link auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter postet. Teilen Sie die Seite auch auf Ihren eigenen Social Media Accounts und vergessen Sie dabei LinkedIn und Xing nicht. Passen Sie Ihre Profile an und hinterlegen Sie die URL Ihrer neuen Website. Kurzum: Seien Sie sich für nichts zu schade! Möglicherweise steht ein Interview oder eine Reportage an, wo Sie die neue Website erwähnen können. Haben Sie einen Blog? Hervorragend – befüllen Sie ihn regelmäßig mit neuen Inhalten, von denen Ihre Besucher profitieren. Auch wenn Sie anfangs das Gefühl haben, für nur 5 Menschen zu schreiben, auch diese werden Ihnen dankbar sein. Ihre Inhalte und Texte bleiben dem Internet erhalten und vielleicht interessieren sie in 2 Jahren bereits 1.000 User. Gleichzeitig wird Ihr Inhalt auch von Suchmaschinen gesehen und gelistet. Ihre Relevanz steigt. Reden Sie darüber – Jederzeit und mit jedem!

Suchmaschinenwerbung (kurz SEA) ist eine weitere Möglichkeit, im Web gefunden zu werden. Mit Google AdWords können Sie Ihre neue Website oder auch neue Marke/Brand gut und preiswert bewerben. Je nachdem, was Ihr Ziel ist, können die Anzeigen auf Klicks (und Käufe) oder einfach auf Einblendungen maximiert werden, um Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Sprechen Sie mit Experten auf diesem Gebiet, damit Sie Ihr Werbebudget optimal einsetzen können. Wenn Sie keine Ahnung von Google AdWords haben, probieren Sie es nicht „auf gut Glück“ selber aus. Das kann ganz schnell sehr teuer werden. Lassen Sie sich von einem Fachmann eine Kampagne erstellen und eventuell erklären, wie Sie diese danach selbst betreuen können.

Erstellen Sie eine Facebook-Unternehmensseite, wenn Sie noch keine haben UND über die zeitlichen Ressourcen verfügen, sie regelmäßig zu warten. Pflegen und aktualisieren Sie sie, so oft Sie können. Stellen Sie Ihr Team vor und posten Sie Ihre Blog-Inhalte. Fragen Sie Ihre Zielgruppe, wonach sie sucht und posten Sie gelegentlich Aktionen, die für Ihre User relevant sind. Bitte langweilen Sie Ihre Leser nicht mit ständiger Eigenwerbung. Das funktioniert nicht und wird Ihnen keine neuen Fans bringen. Kaufen Sie keine Facebook Fans von dubiosen Agenturen! Mit einem überschaubaren Budget kann man mit Facebook-Werbeanzeigen Fans generieren und sich damit potentielle zukünftige Kunden auf die Seite holen. Ein „echter“ Facebook Fan durch Anzeigen kann zwischen 20 und 90 Cent kosten. Durch regelmäßige Aktualisierungen entsteht ein Vertrauensverhältnis, das Ihre Fans zu Interessenten und Interessenten zu Kunden macht.

Wie bereits oben erwähnt, ist ein firmeneigener Newsletter empfehlenswert. In diesen schnelllebigen Zeiten vergisst man gerne mal auf Unternehmen, von denen man irgendwann gehört hat. Aber übertreiben Sie es nicht. Weder mit der Häufigkeit Ihrer Newsletter, noch mit der „Subscribe“-Anzeige/-Einblendung auf Ihrer Website. Nichts nervt User mehr, als Overlays oder einfliegende Blöcke, die den Inhalt verdecken. Besonders auf mobilen Endgeräten kann das schon mal die Lesbarkeit stören.

Ende? Ende.

Das waren die wesentlichen Punkte, um ein Web-Projekt optimal zu planen und einen Webshop oder eine Website erstellen zu lassen. Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, kontaktieren Sie uns gerne zu einem kostenlosen Erstgespräch. Was auch immer Sie vorhaben – starten Sie jetzt!